Kondition (Koordination):

 

Eine durchaus wichtige Säule des Torwartspiels ist die Kondition. Sie ist die Voraussetzung, sich über einen längeren Zeitraum des Spiels konzentrieren zu können, „die Spannung aufrechtzuerhalten“. Hat ein Torhüter im Spiel wenig zu tun und kommt in der letzten Minuten der entscheidende Ball muss er genau zu diesem Zeitpunkt die richtige Entscheidung treffen, auf den Punkt konzentriert sein. Diese Spannung zu halten ist enorm anstrengend und benötigt eine gute Kondition.

 

Ab den D- bzw. C-Junioren sollte die Einführung von altergerechten Übungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur stattfinden.

 

In Ansätzen sollte nun hierbei auch in dosierter Weise an der Sprungkraft gearbeitet werden, doch liegt der Schwerpunkt eindeutig bei der Koordination.

 

Ab der B- und A-Jugend sollte nun immer mehr das Training der Sprungkraft in Verbindung mit der Schnellkraft im Mittelpunkt stehen. Außerdem müssen die Übungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur intensiviert werden.

 

Eine gute koordinative Basis ist von entscheidender Bedeutung, da ein Torwart fast ständig in Bewegung ist und seine Position immer der Position des Balles sowie der Mit- und Gegenspieler anpassen muss.

Die koordinativen Fähigkeiten ermöglichen dem Torwart eine optimale Konzentration auf den Ball und erlauben es ihm, auch komplizierte Bewegungen schnell, sicher und zielgerichtet durchzuführen.

 

 

Der Torhüter benötigt eine gute Balance der folgenden koordinativen Fähigkeiten:

Differenzierungsfähigkeit:                      

Eine gut geschulte Feinmotorik, die genaue und präzise Bewegungen ermöglicht (nur soviel Kraft einsetzen wie nötig).

Reaktionsfähigkeit:    

führt zu einer schnelleren Reaktion auf die aktuelle Spielsituation (z.B. reflexartige Abwehrsituation)

Gleichgewichtsfähigkeit:  

Fähigkeit den gesamten Körper im Gleichgewichtszustand zu halten oder während undnach umfangreicher Körperverlagerungen diesenZustand beizubehalten bzw. wieder herzustellen.

Orientierungsfähigkeit:       

Bestimmen und verändern der Stellung und Bewegung des Körpers in Raum und Zeit, bezogen auf ein definiertes Aktionsfeld (Spielfeld) und/oder ein sich bewegendes Objekt (Ball)

Rhythmisierungsfähigkeit:                      

die Fähigkeit sich einem von außen vorgegebenen Rhythmus anzupassen (Sprung, Wurf)

 


Geht nicht??? Gibt´s nicht!!!